Nutzungsbedingungen der Anlaufstelle für Frauen, die im kirchlichen Raum Gewalt erfahren haben

Nutzungsbedingungen (für Ratsuchende)

Mit der Inanspruchnahme der Onlineberatung (E-Mail und Chat) der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz erklären Sie sich mit den folgenden Nutzungsbedingungen einverstanden:

  1. Die Nutzung der Webseite soll grundsätzlich ohne Bekanntgabe personenbezogener Informationen erfolgen. Die Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz verpflichtet sich, Ihnen nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten. Wir bieten Ihnen Seelsorge, Krisenintervention und Begleitung an. Wir übernehmen keinerlei Haftung dafür, welche Hinweise und Perspektiven, die sich im Verlauf des Kontakts ergeben, Sie annehmen und wie Sie diese umsetzen. Durch die Aufnahme des Kontakts zum Beratungs-Portal der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz im Internet kommt es zu einem Vertragsabschluss im Sinne einer Seelsorgeberatung.

  2. Das Beratungs-Team des Beratungs-Portals der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz verpflichtet sich zur Verschwiegenheit: Daten und Inhalte des Mailkontaktes werden vertraulich behandelt.
    Aus fachlich-supervisorischen Gründen werden die Texte der E-Mails mit dem verwendeten Nicknamen, dem Datum und der Uhrzeit 90 Tage in einer verschlüsselten Protokolldatei gespeichert und anschließend automatisch gelöscht. Texte der Chats mit dem verwendeten Nicknamen, dem Datum und der Uhrzeit werden aus benanntem Grund 30 Tage in einer verschlüsselten Protokolldatei gespeichert und anschließend automatisch gelöscht.

  3. Mit der Anerkennung der Nutzungsbedingungen verpflichten Sie sich, den ganzen Verlauf des E-Mail- oder Chatkontaktes oder auch Teile daraus ebenfalls vertraulich zu behandeln und keinesfalls außerhalb des privaten Bereichs an Dritte weiterzugeben oder zu veröffentlichen. Der E-Mailkontakt unterliegt dem Briefgeheimnis.

  4. Die Nutzung der Online-Beratung ist grundsätzlich anonym, sofern die Nutzerinnen bei der Registrierung einen anonymisierten Benutzernamen (Nickname) und ein Passwort verwenden. Wenn Sie zu uns Kontakt aufnehmen, werden die damit gegebenenfalls verbundenen persönlichen Angaben und Ihre E-Mail-Adresse ausschließlich für die Korrespondenz mit Ihnen verwendet. Sonstige technischen Daten, die je nach verwendeter Verbindung erfasst werden (z.B. Ihre IP-Adresse) werden unmittelbar nach der Beendigung der Verbindung anonymisiert / gelöscht. Es werden nur zum Betrieb der Webseite erforderliche Cookies eingesetzt.

  5. Zur Nutzung der Onlineberatung (E-Mail und Chat) geben Sie sich bitte bei der Registrierung ein Passwort und einen Benutzernamen. Bitte achten Sie bei der Auswahl ihres Nicknamens darauf, dass er keine Möglichkeit bietet, auf Ihre Person zurückschließen zu können.

  6. Sie können den gesamten Account: also den E-Mailwechsel, die Chatprotokolle, Ihren Benutzernamen und das Passwort, zu jeder Zeit im Bereich „Meine Daten“ unter „Daten bearbeiten“ löschen. Der Löschvorgang kann nicht rückgängig gemacht werden. Alle MitarbeiterInnen unseres Beratungsangebots stehen unter Schweigepflicht, sie sind schriftlich zur Geheimhaltung und zur Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet worden. Die Onlineberatung (E-Mail und Chat) wird fachlich und supervisorisch begleitet. Dies geschieht unter anderem durch Fallbesprechungen. Dazu werden einzelne E-Mails oder Chats und Kontakte anonymisiert in der Supervisionsgruppe besprochen.

  7. Die angemessene Qualifikation des Beratungsteams wird von der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz sichergestellt. Falls Sie mit der jeweiligen Begleitung nicht einverstanden sein sollten oder technische Probleme die Begleitung beeinträchtigen, senden Sie uns bitte eine E-Mail mit Ihrer anonymen E-Mail-Adresse an beschwerdestelle@remove-this.frauenseelsorge.de.

  8. Die Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz übernimmt keine Verantwortung für die Handlung einer Ratsuchenden. Bei wichtigen rechtlichen, medizinischen, seelischen, wirtschaftlichen und anderen schwerwiegenden Situationen sollten daher immer auch andere Beratungseinrichtungen befragt werden.
    Das Beratungsteam des Beratungs-Portals der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz arbeitet auf der Grundlage fachlichen Handelns. Haftungsansprüche gegenüber den Verantwortlichen der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, die sich auf Schäden materieller oder immaterieller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der übermittelten Beratungsinhalte verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Beratungsteams kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.

  9. Die Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz haftet nicht für technische Störungen wie Server-Ausfälle, Störungen oder Ausfall der Telekommunikationsverbindungen und dergleichen, die zu einer (temporären) Nichtverfügbarkeit der E-Mail-Beratung insgesamt oder einzelner Teilbereiche führen.

  10. In akuten Krisensituationen weisen wir Sie an dieser Stelle auf den direkten Kontakt zu psychosozialen Diensten hin, oder nutzen Sie die folgenden kostenfreien Angebote:   www.hilfetelefon.de oder www.telefonseelsorge.de.

  11. Bitte prüfen Sie sorgfältig, ob Sie mit diesen Nutzungsbedingungen einverstanden sind, bevor Sie unseren Dienst in Anspruch nehmen.

  12. Wir behalten uns das Recht vor, im Falle von schweren Verstößen gegen unsere Nutzungsbedingungen und bei unzulässigen Zugriffen bzw. Zugriffsversuchen auf unsere Server unter Zuhilfenahme einzelner Datensätze eine Herleitung zu personenbezogenen Daten zu veranlassen. Dies erfolgt mit Hilfe der Server Log-Files, die z.B. die IP-Adresse erfassen, aus der dann ein Rückschluss auf die Person möglich wird. Wir behalten uns vor, in diesen Fällen strafrechtliche Schritte einzuleiten.